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Veganismus ist vor allem eine ethisch begründete Lebensweise.
Veganer lehnen den Konsum von tierischen Produkten völlig ab. Es ist eine
persönliche Ethik-Einstellung, die oft mit Tierrecht, Gleichheitsgrundsatz
zwischen Mensch und Tier erklärt wird.
Auch ökologische Aspekte können maßgebend sein.
Massentierhaltung, Regenwaldverlust, das Wachsen des ökologischen Fußabdrucks
sind Warnzeichen.
Veganer verzichten auf alle tierischen Gerichte. Sie essen kein Ei, trinken
keine Milch, essen keine Milchprodukte und keinen Honig.
Pythagoras (570-490 v. Chr.) war der Gründer des klassischen Vegetarismus.
Die erste Vegane Gesellschaft wurde 1944 von Donald Watson in England gegründet.
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Viele denken, dass sich vegan zu ernähren sehr kostspielig und
kompliziert ist.
Ich muss sagen, dass es nicht war ist. Viele, die sich nicht vegan ernähren,
staunen, wenn man ihnen zeigt, dass viele einfachen oder auch komplizierten klassischen
Gerichte vegan sind.
Sich vegan zu ernähren bedeutet nicht, dass man auf den Genuss beim
Essen verzichten und als ein Mönch oder Asket leben sollte.
Vegane Ernährung ist nicht eintönig, erst, wenn man anfängt, vegan
zu kochen, wird man die Vielfalt der Möglichkeiten hautnah erleben.
Viele möchten gerne gesünder leben, aber zögern, damit anzufangen.
Es muss nicht von heute auf morgen passieren. Wenn man in der Küche gerne
experimentiert, kann man langsam Erfahrungen sammeln und die Küche schrittweise
ins Vegane rüberführen.
Eine Frage, die von Nicht-Veganern immer wieder gestellt wird, lautet: Woher
kriege ich Eiweiß?
Abwechslung ist auch im Falle von veganer Ernährung sehr wichtig. Mit
eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Soja und Sojaprodukte, Getreide, Hülsenfrüchte,
Nüsse gewärleistet man den empfohlenen Eiweißbedarf.
Auch um Kalzium braucht man sich keine Sorgen zu machen: Tofu, Soja, Samen,
Blattgemüse, Orangensaft usw. sind hervorragende Kalziumlieferanten.
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